Geschichte

Im Jahre 1865 wurde der Klavierbaubetrieb im niederrheinischen Viersen von Johann Nisters gegründet. Mit Reparaturen und Stimmungen verfügte er nach etlichen Jahren über soviel Erfahrung, dass er diese seinem Sohn Hermann weitergab.



Der erste Weltkrieg folgte – aus finanziellen bzw. zeitlichen Gründen kaufte niemand Klaviere. Ebenso wurden auch Mitarbeiter des Unternehmens zum Militär eingezogen, so dass die Produktion fast zum Erliegen kam. Nach Kriegsende verzeichnete man einen großen Aufschwung. Dadurch bedingt wurden bis zum zweiten Weltkrieg 36 Mitarbeiter eingestellt und ständig musste die Produktionsfläche vergrößert werden. Jedoch waren im zweiten Weltkrieg keine Mitarbeiter verfügbar und die gesamte Produktionsstätte zerbombt. Nach Kriegsende wurde die Produktion aufgegeben. Das letzte Nisters-Klavier wurde 1956 produziert. Fortan wurden ausschließlich Reparaturen an allen Tasteninstrumenten durchgeführt.

Franz Nisters übernahm 1968 den Betrieb von Hermann Nisters. Zwei Jahre später wurde der Standort von Viersen nach Essen verlegt. Franz Nisters konnte sich in Essen einen ansehnlichen Kundenstamm aufbauen, zu dem auch die Folkwang-Hochschule, die Villa Hügel und die (damalige) Pädagogische Hochschule gehörten.


Marcus Nisters hat den Betrieb 1997 in vierter Generation übernommen. Er kann auf eine 144-jährige Tradition zurückblicken. Sein Kundenkreis umfasst ca. 1.400 Kunden mit rund 1.600 Klavieren, Cembali und Harmonien.